Eine Kreuzung der Pfade, und ich, der dringend meine Socken lüften wollte. Ich machs mir gemütlich, sitz auf meiner Matte, Socken und Schuhe vor mir auf dem weißen Tyvek-Tuch.
Kommen 2 Fahrradfahrer, fragt die Dame "Wo kommen Sie her?" und beginnt ein Gespräch. Etwa 15 Minuten lang plaudern wir über die Umgebung, und dass der Weg den ich nehmen wollte, sauber aber wellig sei. Freundlich, ungezwungen.
Wenig später kommen wieder 2 mit dem Rad vorbei: "Einmal um den See?". Diese war neugierig über die Entfernungen und die Unterschiede zwischen zu Fuß und mit dem Rad. Wieder nett und "Adieu". Vor kurzem noch begegnete ich 2 Einwohnern, die haben mich sehr sehr misstrauisch vorbeigehen sehen.
Auf einer Wanderung ist jede Begegnung ein Highlight. Sie sind besonders und pendeln zwischen diesen beiden Extremen. Jeder weiß, ich gehöre da nicht hin, ich bin auf der Durchreise. Die einen reagieren freundlich, ohne große Filter, und sind vollkommen direkt - weil sie wissen, man wird sich nie wiedersehen. Und die anderen mit Misstrauen denn auch sie wissen, morgen um diese Zeit bin ich weg und komme nie wieder.
Übers Wandern, wie ich es empfinde. Ich mag outdoors.. über lange Zeiträume hinweg. Alles was man tun muss, ist vorwärts gehen, Schritt für Schritt. Und darüber hinaus gibt es den Bonus großer Strecken. Das ist Langstreckenwandern.
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